Johann Christian Senckenberg (1707–1772)

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Digitale Edition der Tagebücher

Bei seinem Tode hinterließ der Frankfurter Arzt Johann Christian Senckenberg (1707–1772) neben seiner Gemeinnützigen Stiftung auch umfangreiche Tagebuchaufzeichnungen, die sich über eine Zeitspanne von seinem 23. Lebensjahr bis zum Ende seines Lebens erstrecken. Heute werden sie zusammen mit einem Teil der Privatbibliothek und über 600 Mappen mit weiteren Nachlassunterlagen in der Frankfurter Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg aufbewahrt.

Die Tagebuchbände 1 bis 18 enthalten die Aufzeichnungen aus den Jahren 1730-1742. Ab 1743 nahm Senckenberg seine Eintragungen auf losen Notizzetteln vor. Im 19. Jahrhundert wurden die losen Blätter und Hefte von dem Frankfurter Stadtarchivar Georg Ludwig Kriegk geordnet und zu 53 Quartbänden gebunden. Kriegk teilte zudem die Bände Nr. 19-53 in "ärztliche" und "nichtärztliche Tagebücher" ein. (Weitere Informationen zum Inhalt der 53 Tagebücher finden Sie hier sowie in den Einleitungen der jeweiligen Tagebuchbänden.

In einem von der Dr. Senckenbergischen Stiftung, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung finanzierten Projekt werden die Tagebücher derzeit digitalisiert, transkribiert, annotiert und in TEI-/XML-basierter Form online präsentiert. Nachdem zwischen 2010 und 2013 bereits Teile der Jahrgänge 1762 und 1763 bearbeitet wurden, stehen nun die frühen Jahrgänge ab 1730 im Mittelpunkt. Die Transkriptionen sind parallel zu den Digitalisaten einsehbar und werden sowohl in diplomatischer als auch in konsolidierter Fassung angeboten. Ihre Benutzung unterliegt den Bestimmungen des Urheberrechts. Die Transkriptionsrichtlinien finden Sie hier.

Weitere Hinweise und Nutzungsmöglichkeiten finden Sie in Arcinsys und auf den Digitalen Sammlungen der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg.